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Mikrozensus 2018 im Januar gestartet

Eckersdorf, den 31.01.2018

Interviewer bitten um Auskunft

 

Auch im Jahr 2018 wird in Bayern wie im gesam­ten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung bei einem Prozent der Bevölkerung, durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik werden dabei im Laufe des Jahres rund 60 000 Haushalte in Bayern von besonders geschulten und zuver­lässigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu ihrem Pendlerverhalten be­fragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunfts­pflicht.


Im Jahr 2018 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine gesetz­lich angeordnete Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung, statt. Mit dieser Erhebung werden seit 1957 laufend aktuelle Zahlen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, insbesondere der Haushalte und Familien, ermittelt.


Der Mikrozensus 2018 enthält zudem noch Fragen zum Pendlerverhalten der Erwerbstätigen sowie der Schüler und Studierenden. Neben dem hauptsächlich benutzten Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeits- oder Ausbildungsstätte werden auch die Entfernung und der Zeitaufwand für den Weg dorthin erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informatio­nen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bür­ger von großer Bedeutung.


Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, finden die Mikrozensusbefragungen ganzjäh­rig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind demnach bei rund 60 000 Haushalten, die nach einem objektiven Zufallsverfahren insgesamt für die Erhebung ausgewählt wurden, wöchentlich mehr als 1 000 Haushalte zu befragen.


Das dem Mikrozensus zugrunde liegende Stichpro­benverfahren ist aufgrund des geringen Auswahlsat­zes verhältnismäßig kostengünstig und hält die Be­lastung der Bürger in Grenzen. Um jedoch die ge­wonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamt­bevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte auch tat­sächlich an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozen­sus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht, und zwar für bis zu vier aufeinander folgende Jahre.


Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend ge­währleistet. Auch die Interviewerinnen und Intervie­wer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich ankündigen und sich mit einem Ausweis des Landesamts legitimieren, sind zur strikten Ver­schwiegenheit verpflichtet. Statt an der Befragung per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den Fragebogen selbst auszufüllen und per Post an das Landesamt einzusenden.


Das Bayerische Landesamt für Statistik bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2018 eine An­kündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhebungsbeauftragten zu unterstützen.