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Wanderweg Teufelsloch

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Route V Waldhütte: „Waldhütte-Teufelsloch“

 

Schwarzer Punkt 5

Strecke: 7,5 km, Schwarzer Punkt Nr, 5

Dauer: 2 Stunden

Parkplatzmöglichkeit: Waldhütte

Einkehrmöglichkeit: Waldhütte

Sehenswürdigkeit: Wolfsfalle, Lettenwinkel, Wills-Denkmal, Baumlehrpfad

 

Diese Route, führt Sie von der Waldhütte – die bereits um 1750 als Markgräfliche Försterei gegründet wurde - weiter durch das Teufelsloch mit seinen bizarren Landschaften, zurück zur Waldhütte und bietet die Möglichkeit eines Abstechers zu den Sehenswürdigkeiten Wolfsfalle, Lettenwinkel bzw. Wills-Denkmal. Für die Route wird Trittsicherheit und festes Schuhwerk empfohlen.

 

Die Wanderung beginnt am Parkplatz der Waldhütte. Folgen Sie von dort aus den am östlichen Ende des Parkplatzes beginnenden Weg mit der Markierung schwarzer Punkt Nr. 5 in Richtung Teufelsloch. Das Teufelsloch war, auf Grund seines wildromantischen Erscheinungsbildes, bereits im 19. Jahrhundert beliebtes Ausflugsziel. Auch Richard Wagner ist den Aufzeichnungen in Cosimas Tagebuch zufolge öfters hier gewesen und kehrte in der Waldhütte ein. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde schließlich die zweibogige Sandsteinbrücke gebaut, die die tiefe Schlucht überspannt und die Zufahrt von Oberwaiz zur Ausflugsgaststätte Waldhütte ermöglicht. Seit 1941 gilt der Schluchtwald als Naturdenkmal und steht unter Schutz. Begeht man das Teufelsloch von unten nach oben bachaufwärts, so wird man nach ca. 100 M am Ende des Teufelslochs angekommen, mit einem schönen Wasserfall belohnt. Zurück zur Waldhütet folgen Sie dem schwarzen Punkt Nr. 5 auf einer bequemen Forststraße.

 

Rundweg Aftergraben Waldhütte – Aftergraben – Waldhütte 5 km – Gehzeit 1 ¼ Stunden

Großer Rundweg Teufelsloch Waldhütte – Teufelsloch – Waldhütte7,5 km – Gehzeit 2 Stunden

Kleiner Rundweg Teufelsloch Oberwaiz – Teufelsloch – Oberwaiz 4 km –Gehzeit 1 Stunde

Die drei Wege können auch kombiniert und als ein Rundweg gegangen werden. Ca. 14,5 km – Gehzeit 4 Stunden

 

 

Abstecher „Wolfsfalle“

Fälschlicherweise taucht für die Wolfsfalle gelegentlich auch die Bezeichnung „Bärengrube“ auf. Wie es zu der irrigen Bezeichnung kam, ist unklar. Die 2,5 m tiefe und 3,5 m breite in den Sandstein gehauene, kreisrunde Grube war mit einem Schwingdeckel versehen. An einer Seite der Grube befand sich eine halbkreisförmige Umzäunung, in der ein lebendes Ködertier angebunden war. Wollte ein Wolf den Köder anspringen, landete er auf dem Schwingdeckel und stürzte in die Grube. Die Wolfsfalle dürfte im 18. Jahrhundert entstanden sein. Damals wurde von den Markgrafen eine Prämie für jeden toten Wolf ausgesetzt, da das Wild der fürstlichen Jagd vorbehalten bleiben und nicht durch Wolfsrudel dezimiert werden sollte.

 

Abstecher Lettenwinkel

Die Inschriften in der Rhätsandsteinkante stammen von lettischen Angehörigen der Labor-Service-Einheit der US-Army, die überwiegend mit Wachaufgaben betraut waren und in den Nachkriegsjahren zu Übungen im Forst stationiert waren. Neben der Jahreszahl 1949 finden sich eine ausgemeißelte Teufelsfratze, die Namen der Wachsoldaten und der Name der Kompanie, der auf einen lettischen Fürsten zurückgeht. Auch die Bezeichnung „Teufelsloch“ wurde in lettischer Sprache („VELNA ALA“) im Felsen verewigt. Drei der Letten sind nach ihrer Zeit beim Labor-Service nach Amerika ausgewandert.

 

Abstecher Will-Denkmal

Im Juni 1831 fand hier der Forstgehilfe Heinrich Will im Alter von 23 Jahren „durch waldfrevelnd mörderische Hände“ den Tod. Heute erinnert noch eine Sandsteinplatte mit einer Inschrift an das tragische Schicksal des jungen Mannes.


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